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Im Frühjahr und Sommer ist Freiwasserschwimmen ein essentieller Teil des triathlonspezifischen Trainings. Wir haben hier die wichtigsten Freiwasser Trainingstipps für dich zusammengestellt. 

Wenn der Winter lang war, der Frühling nass und kalt, wird es spätestens mit den ersten sommerlichen Tagen mit wärmenden Temperaturen immer verlockender im Freiwasser abzutauchen. Damit dein Freiwassertraining flüssig läuft, du Spaß dabei hast und sicher unterwegs bist, haben wir hier die wichtigsten Tipps für alle Trigirls.

16 Tipps und Tricks fürs Triathlon Freiwassertraining 

  1. Trainiere nur dann in offenen Gewässern, wenn du die Situation einschätzen kannst, dich bereit dafür fühlst und gesund bist. Dein Körper ist das sicherste Warnsignal, das du hast. Höre auf ihn!
  1. Absolviere dein Freiwassertraining nie allein. In Gesellschaft fühlst du dich nicht nur sicherer, sondern bist es auch. 
  1. Wärme dich an Land auf. Mobilisiere deinen Körper einmal von oben bis unten durch. Auch ein Stück im Neoprenanzug zu laufen, kann dir helfen, besser mit dem kalten Wasser umzugehen.

Tipps und Hintergrundwissen zu alternativen Trainingsmöglichkeiten zum Schwimmen. Zusammen mit einer Triathlon Trainerin zeigen wir hier, wie du auch ohne Wasser an deiner Schwimmtechnik und Körperspannung arbeiten kannst.

Was du dafür benötigst? Wie kann so ein Trockentraining aussehen? Auch auf diese Fragen gehen wir ein.  

Nicht immer ist es möglich, genau das zu trainieren, was wir uns für eine bestimmte Einheit vorgenommen haben oder im Trainingsplan steht. Geschlossene Schwimmhallen oder Freibäder, zu kalte Seen, ungünstige Wetterlage oder das ganz normale Leben. Es gibt vielfältige Gründe, um den Rotstift gerade beim Schwimmtraining ansetzen zu müssen. 

Alternativtraining zum Schwimmen kann nicht nur aus einer misslichen Lage heraus sinnvoll sein, sondern auch pragmatische Gründe haben. 

Wir haben uns mit Anke Stefaniak, Cheftrainerin bei MyGoal Training zusammengesetzt und praktische Tipps ausgearbeitet, mit denen du schwimmspezifisch trocken an Land arbeiten kannst. 

ALTERNATIVTRAINING FÜR SCHWIMMER 

Trigirl SwimsuitVorweg, eine wirkliche Alternative zum Schwimmen im Wasser gibt es nicht. Dieses Element hat so besondere Effekte auf den Körper, die kannst du nicht imitieren. Für hydrostatischen Druck und Auftrieb brauchst du nun mal Wasser. 

Aber: du kannst auch ohne Wasser ganz viel für Technik und Körperspannung tun. 

„Ich plane daher den Trainingsplan Triathlon mit spezifischem Athletik- und Stabilisationstraining. Denn damit kannst du deine Wasserlage verbessern und ganz entspannt die Muskulatur trainieren, die du für kraftvolle Kraul-Armzüge benötigst.

Die Technik des Kraulschwimmens ist recht komplex. Wenn du sie gut beherrschst, kannst du sehr lang, sehr entspannt schwimmen. Doch Technikübungen im Wasser sind schwierig wenn die Wasserlage, also die Körperspannung fehlt.

Good news: bei Athletik- und Stabilisationstraining an Land kannst dich ganz auf die Feinheiten der Technik konzentrieren. Du wirst Muskulatur spüren, die du im Wasser noch nicht so sehr wahrgenommen hast. Für den effizienten Kraul-Armzug sind nämlich auch einige kleinere Muskeln wichtig. Das sind die Muskeln der sogenannten Rotatorenmanschette, welche das Schultergelenk umgibt. Diese sollten gleichmäßig gut ausgebildet sein, damit es ein gutes und effizientes Zusammenspiel zwischen den Muskeln gibt und Bewegungen „rund“ ausgeführt werden können.“

Mit Technikübungen an Land kannst du entspannt, effektiv und zugleich fokussiert an deinem Kraulstil arbeiten. 

TIPPS, UM VERLETZUNGEN ZU VERMEIDEN

Wie bei allen Sportarten ist das Maß der Dinge entscheidend, um Überlastungen und Verletzungen zu vermeiden. Passe deinen Trainingsplan für alternatives Schwimmtraining entsprechend an und bereite jede Einheit sorgfältig vor und nach. 

MyGoal Trainerin Anke empfiehlt deshalb wie sonst auch: 

Qualität geht vor Quantität!

„Athletik- oder Stabilisationstraining ohne Erwärmung zu starten ist wie ein Kaltstart beim Auto. Absolut nicht empfehlenswert. Das Gleiche gilt für zu große Gewichte oder zu starke Widerstandsbänder bzw. übertriebene Wiederholungszahlen. Hier ist weniger mehr. Die Verletzungsgefahr ist sonst zu hoch.

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk, das wir haben. Es wird überwiegend von Muskulatur und Sehnen gehalten und geführt. Das heißt, es ist sensibel und möchte auch so behandelt werden. Lieber mehrere kurze Trainingseinheiten in der Woche als einmal so richtig viel. Für den Lernprozess ist das sowieso auch besser.“

Teile dein Alternativtraining für Schwimmeinheiten in kurze Blöcke, die du mehrmals in der Woche mit einer geringen Wiederholungszahl und/oder geringen Gewichten absolvierst. Der Fokus sollte auf einer sauberen Ausführung und Regelmäßigkeit liegen.  

BEISPIEL-WORKOUT

Einer Erwärmung folgt die Hauptphase mit einem Block oder mehreren Abschnitten Techniktraining. Lockerungsübungen und eine Ruhephase schließen das Programm ab. 

DIE ERWÄRMUNG

„Ein Athletik- bzw. Stabilisationtraining sollte immer mit einer Erwärmung beginnen. Bringe deinen Körper auf „Betriebstemperatur“. Bereite deine Muskulatur und die Gelenke auf die kommenden Übungen vor. Ein paar Minuten Seilspringen oder Jumping Jacks erhöhen den Puls. Dann noch etwas Armkreisen, die Schultern in alle Richtungen und auch die anderen großen Gelenke wie Hüften und Knie bewegen.“

SCHWIMMSPEZIFISCHE TROCKENÜBUNG FÜR DIE ZUGPHASE

„Die bekannteste schwimmspezifische Trockenübung, die gern mit dem Zugseil durchgeführt wird, ist die Unterwasserbewegung der Arme. Stelle dich dazu in Schrittstellung oder mit schulterbreitem Stand auf. Beuge deine Knie und neige den Oberkörper nach vorn. Halte dabei den Rücken gerade. Allein das ist schon eine Herausforderung. (Schau mal in den Spiegel, ob dein Rücken wirklich gerade ist.) Strecke die Arme nach vorn aus. Nun kannst du anfangen langsam die Arme zu beugen, zieh die Hände unter dein Gesicht.

Um nur die Zugphase zu üben, kannst du die Bewegung jetzt schon stoppen und die Arme wieder nach vorn strecken. Willst du auch die Druckphase üben, dann führe deine Hände unter dem Rumpf weiter bis zu den Oberschenkeln. Die Hände dicht unter dem Körper entlangführen und die Arme dabei strecken. Danach die Arme langsam wieder nach vorn führen.“

TRAINING FÜR EINE GUTE WASSERLAGE

„Doch nur die Armbewegung zu üben, tut noch nichts für deine Wasserlage. Übungen wie Skating oder der Kraulbeinschlag sind an Land um einiges schwieriger und tun gleichzeitig etwas für die Körperspannung. Alle Übungen, die dich aus dem Gleichgewicht bringen sind wunderbar geeignet, um Körperspannung zu trainieren und die dafür verantwortliche Tiefenmuskulatur zu aktivieren.“

„Ein Beispiel ist die Seitrolle: lege dich auf den Rücken, hebe beide Arme und Beine ganz gestreckt etwas an, ziehe den Bauchnabel zur Wirbelsäule und rolle dich auf die rechte Seite und balanciere hier für einen Moment aus. Danach wieder in die Rückenlage und dann auf die linke Seite.“

„Oder versuche das gleichseitige Arm- und Beinheben in der Bankstellung. Komme in die Bankstellung, ziehe deinen Bauchnabel zur Wirbelsäule und hebe nun den rechten Arm und das rechte Bein gestreckt an. Vorsicht, das ist wackelig. Versuche dabei den Abstand zwischen Hand und Fuß so groß wie möglich werden zu lassen, ziehe dich also bewusst auseinander. Ähnlich wie ein Gummiband, das wird auch immer straffer gespannt, je mehr du es auseinanderziehst.“

„Klassische Kraft-Übungen wie Unterarmstütz, Liegestützbeugen oder Bergsteiger, aber auch Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit ergänzen so ein Training.“

Weitere wertvolle Informationen zu Mobilisation und Stabiübungen, die für uns schon immer genauso zum Triathlontraining wie Schwimmen, Radfahren und Laufen gehören, findest du in dem Beitrag Ausgleich zum Training der triathlonspezifischen Sportarten.

COOL-DOWN

Einige Lockerungsübungen, ein kurzer Lauf oder einfach mal am Ende einer Einheit in der Rückenlage entspannen.

FOLGENDE HILFSMITTEL BENÖTIGST DU

Trockentraining muss nicht kompliziert sein und Hilfsmittel sind am Anfang nur in geringem Maße oder gar nicht notwendig. 

Dein Körpergewicht stellt ausreichend Gewicht dar, mit dem du einfach und praktisch trainieren kannst.

Auch Anke setzt den Fokus nicht auf viel Zubehör und komplizierte Trainingsblöcke:

„Wenn du an deiner Technik arbeiten willst, brauchst du für den Anfang gar keine zusätzlichen Geräte. Erstmal ist es wichtig den Bewegungsablauf zu verinnerlichen. Wenn du ein neues Bewegungsmuster in deinem motorischen Gedächtnis abspeichern willst, braucht das sehr viele hunderttausende Wiederholungen. Mach also lieber mehrmals in der Woche ein kurzes 15-minütiges Trockentraining, als einmal in der Woche eine Stunde.

Wenn du die Technik gut verinnerlicht hast, kannst du Widerstandsbänder dazu nehmen. Wähle einen geringen Widerstand. Vergiss nicht, du trainierst an Land, kein Auftrieb durch Wasser. Wird der Widerstand zu groß, arbeiten die „falschen“, also eher die großen Muskeln. Du möchtest aber die kleinen Muskeln der Rotatorenmanschette trainieren, also wähle kleine Gewichte bis max. 1,5 kg für die Kraftübungen und geringe Widerstände beim Zugseiltraining.“ 

Entscheidend ist, dass du dein Muskelgedächtnis trainierst. Also Bewegungsmuster gezielt verinnerlichst. Das funktioniert am besten mit geringen Widerständen und einer Übungsabfolge, die regelmäßig Platz in deinem Trainingsalltag findet. 

Auch wenn du regelmäßig Einheiten im Wasser absolvierst, kannst du diese Tipps nutzen, um deinen Triathlon Trainingsplan zu ergänzen. 

Denn Hand aufs Herz. Techniktraining vernachlässigen wir doch alle gern mal, oder? 

MyGoal Trainerin Anke Stefaniak freut sich genauso wie wir hier oder auf der MyGoal Training Seite über Feedback. Anke ist Sportwissenschaftlerin und selbst passionierte Triathletin, die dich gern dabei unterstützt, das vielfältige Triathlon Training an deine ganz persönliche Lebenssituation anzupassen. 

Du bist auf der Suche nach weiteren Trainingstipps? Unser Wegweiser für Triathlon-Einsteiger hilft dir vielleicht genauso pragmatisch weiter, wie dieser Artikel.

Kennst du bereits unseren Trigirl Blog? Dort und in unserem Trigirl Newsletter halten wir dich genauso wie auf den sozialen Medien Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. So erfährst du immer sofort, wenn wir „druckfrisch“ Artikel und Blogbeiträge veröffentlichen oder es weitere Neuigkeiten unserer Marke gibt. 

Du bist mit unseren Produkten bereits vertraut? Dann freuen wir uns über deine Kundenrezension. Bei Fragen oder Wünschen, melde dich bei uns! Wir sind für dich da.  

Swim. Bike. Run. Trigirl!
Bist du dabei?

Mit Trigirl gemeinsam durch die Triathlon Saison 2020

Liebe Trigirl Freundin, 

nach einer etwas längeren Winter- & Frühlingspause, melden wir uns nun endlich hier auf unserem Blog wieder zurück! 

Auch wenn die Triathlon Saison 2020 so ganz anders als erwartet verläuft, haben wir spannende Neuigkeiten rund um unsere nachhaltig produzierte Trigirl Kollektion. Zudem werden wir dich hier auf unserer Seite und den sozialen Medien weiterhin mit News und Tipps aus dem Triathlonsport versorgen. Sei also gespannt und klicke direkt mal weiter, um mehr zu erfahren.

Jetzt mit Trigirl in die neue Saison starten

Wie geht es dir in dieser Triathlon Saison 2020, in der doch einiges anders verläuft? Wir haben uns entschieden, genau das zu genießen, was uns bereits über Jahre so viel Freude bereitet. 

Denn Triathlon Training geht natürlich auch ohne Triathlon Wettkämpfe!

Wir haben einige Blocktrainings mit doch schon zahlreichen Kilometern absolviert. Manchmal verlieren wir uns etwas im Stabitraining, weil uns das Schwimmen so fehlt und wir nicht all zu stark „abbauen“ möchten. Die gute Nachricht ist aber – so viel sei vorweg genommen – dass wir nicht nur neue Trisuits in unser Sortiment aufgenommen haben! 

Wir führen nun auch Zubehör für dein Schwimmtraining aus Neopren, um auch an kalten Tagen endlich wieder abtauchen zu können. 

Kein Triathlon Training ohne Regeneration – Ausgleich ist so wichtig wie das Training selbst

Maßnahmen zur Regeneration sind mindestens genauso wichtig wie das Triathlon Training und Wettkämpfe selbst. Die spezifischen Maßnahmen für eine ideale Regeneration sind so individuell wie jede Triathletin und jeder Triathlet. Ihre Bedürfnisse können ganz unterschiedlich sein! 

Wir haben uns deshalb ausführlich mit Anke Stefaniak, Cheftrainerin des MyGoal Trainings-Teams darüber ausgetauscht. Sie hat für uns und vielleicht auch für dich spannende Tipps und interessante Einsichten zum Thema Triathlon Training und Regeneration. 

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass alle von uns andere Vorlieben haben, wenn es darum geht, ausreichend und passend zu regenerieren. Egal ob wir ein intensives Training wie Intervallläufe, einen Triathlon Trainingsblock und oder einen Wettkampf zu verarbeiten haben. Sowohl körperliche als auch mentale Erholung sollte in jedem Trainingsplan und Saisonverlauf präsent sein. 

Training und Ausgleich bedingen sich gegenseitig

LakesideAnke Stefaniak hat gleich zu Beginn unseres Gespräches einen Satz gesagt, der das gesamte Thema Regeneration im Triathlonsport ganz wunderbar zusammenfasst. 

„Training und Regeneration sind ein bisschen wie Yin und Yang. Sie bedingen einander, sie bilden eine komplexe Einheit.“

Als Trainerin ist sie nicht nur daran interessiert, dass sich Ihre Athletinnen und Athleten weiterentwickeln. Sie gehört zu den Trainerinnen, die mit ihren Schützlingen genauso viel über Ausgleichtraining spricht, wie über das triathlonspezifische Training selbst. Ausgleichtraining ist z.B. Alternativsport, regenerative Maßnahmen und die Saisonpause.

Ein Blick hinter die Kulissen der Triathlon-Marke Trigirl

Lasse dich mit unserem Trigirl Saison Video inspirieren

Wenn die Triathlon-Saison ihr Hoch erreicht oder vielleicht für einige Trigirls bereits in den letzten Zügen liegt, kann etwas Motivation beflügeln. Wir von Trigirl blicken bereits auf eine erfolgreiche und so inspirierende Zeit zurück! Wir möchten dir deshalb mit diesem Beitrag und auch noch einem folgenden einen kleinen Einblick in die Triathlon-Marke Trigirl gewähren.

Wie verlief denn deine Triathlon-Saison bis hier?

Manchmal scheint der Sommer endlos, wenn man regelmäßig vor und nach dem Schwimmtraining seine Füße in den Strand steckt. Dann wünschen wir uns, dass die Zeit nie vorbei geht. Eigentlich könnte doch das ganze Jahr über Triathlon Saison sein, oder?!

Diese wunderbare Aufregung wie vor einigen Wochen, als wir den ersten Wettkampf kaum erwarten konnten. Als wir die Sonne beim Fotoshooting in Australien und beim Videodreh in England auf unserer Haut gespürt haben. So wie während der hitzigen Trainings an den längsten Tagen des Jahres,…

Mit unserem Video “die Triathlon-Marke Trigirl” stellen wir unsere Marke kurz vor und möchten auch besonders Einsteigerinnen zum Triathlon motivieren.

 

 

Für den Fall, dass deine Saison bereits zu Ende gegangen ist, dein Jahreshighlight hinter dir liegt und du dich schon nach der neuen Saison sehnst, haben wir noch einen Tipp:

Ausgleich zum Triathlon Training: Mobilisations- & Flexibilitätstraining

Übungen zur Mobilisation und Flexibilitätstraining sollte in keinem Triathlon Training fehlen. In diesem Beitrag haben wir nicht nur Gründe zusammengestellt, warum auch dieses Training essentiell für uns Triathleten ist. Sondern es gibt auch passende Tipps für dich, wie du effektiv und mit wenig Aufwand mobilisierende Einheiten in deinen vollen Trainingsalltag einplanst. Weil du so nicht nur Verletzungen vorbeugen, sondern auch unter anderem deine Regeneration fördern kannst.

Fühlst du dich auch hin und wieder etwas unbeweglich und steif? Merkst du eventuell gar ein Drücken oder Ziehen um deine Gelenke? Uns geht es in sehr intensiven Trainingszeiten, Aufbauphasen oder nach Wettkämpfen ganz besonders so. Aber auch immer dann, wenn wir unser Mobilisationstraining und Übungen zur Verbesserung der Flexibilität vernachlässigen. 

Warum brauchen wir Mobilisations- & Flexibilitätstraining?

Können wir unsere Flexibilität und Mobilität erhöhen, kann das zu einem deutlichen Zeitgewinn führen beziehungsweise Energie im Wettkampf wie auch Training einsparen. Das ganz ohne weitere Kilometer absolvieren zu müssen. 

In eine neue Triathlon Saison einzusteigen, kann mit viel Aufregung und Enthusiasmus verbunden sein. Damit du dich nicht gleich zu Beginn ausbrennst, aber dennoch richtig mit Schwung durchstartest, haben wir unsere 10 besten Tipps zum Saisonstart zusammengestellt.

Du erfährst, welche Fragen uns regelmäßig helfen, die Schwerpunkte gerade für den Triathlon Saisoneinstieg richtig zu setzen und was neben dem Grundlagentraining essentiell ist. Denn Triathlon ist lange nicht nur Schwimmen, Radfahren und Laufen! Hinzukommt Mobilisations- und Flexibilitäts- aber auch Techniktraining.

Unser Trigirl Deutschland Teammitgleid Nadin, setzt beispielsweise zudem auf Koppeltraining, das du keinesfalls missen solltest. Genauso empfehlen wir dir deine Gesundheit nicht zu vernachlässigen und ausreichend Ruhepausen einzuplanen.

Wir haben uns im Team zusammengesetzt und für dich, Trigirl Freundin, unsere 10 besten Tipps für einen erfolgreichen Triathlon Training Saisoneinstieg zusammengestellt. Denn die milden Temperaturen locken sicher nicht nur uns immer häufiger mit viel Motivation und Spaß vor die Tür. Das Rennrad ist schon längst frühlingsfit. Die Kilometer fallen deutlich leichter als noch einige Wochen zuvor.

Mit unseren Tipps steigst du entspannt in die neue Triathlon Saison ein oder nimmst jetzt im Frühjahr noch mehr Fahrt auf, um das für dich Beste herauszuholen.

10 TIPPS FÜR EINEN ERFOLGREICHEN TRIATHLON SAISONEINSTIEG

  1. SEI EHRLICH & REALISTISCH ZU DIR

Die Lust mehr zu trainieren, steigt mit jedem einzelnen Sonnenstrahl. Geht es dir nicht auch so? 

Mit dem vielleicht ersten Wettkampf der Triathlon Saison vor Augen wächst die Freude und die Motivation scheint keine Grenzen zu kennen. Wichtig ist aber, sich realistische Ziele für das nächste Vorhaben zu setzen. Sei ehrlich zu dir selbst, was tatsächlich möglich ist. Berücksichtige nicht nur deine körperlichen Leistungen, sondern auch dein berufliches und privates Leben abseits vom Triathlon. Was kannst du in dieser Saison für Zeit und Intensität aufbringen?

  1. BLICKE AUF DEINE LETZTE TRIATHLON SAISON ZURÜCK

Für uns hat es sich bewährt, regelmäßig zurückzublicken. Was haben wir aus der letzten Saison mitgenommen? Wohin sollte es für uns gehen? Worauf wollte ich mich fokussieren? Welche Schwächen hatten wir? Wo liegt unser Potential? 

Diese Fragen musst du nicht alle auf einem Mal beantworten. Aber sie werden dir helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen, die richtige Basis zu legen und deinen Triathlon Training Saisoneinstieg bestmöglich umzusetzen. 

  1. SETZE GRUNDLAGEN ZUM TRIATHLON TRAINING SAISONEINSTIEG

Vielleicht hast du auch bereits mit dem Grundlagentraining im Winter begonnen. Eventuell hast du aber noch etwas Nachholbedarf. Denke also an ruhige, entspannte Einheiten im Wohlfühltempo, die deutlich länger als deine anderen Trainings sind. 

Aber Grundlagentraining besteht nicht nur aus langen Einheiten im Grundlagenausdauer-Tempo. Diese Trainings gehören natürlich maßgeblich dazu. Techniktraining ist jedoch ebenso essentiell. Das kann in jeder Einheit am Anfang in allen Sportarten eine wesentliche Rolle spielen. Wir vernachlässigen es auch gern mal und neigen schnell dazu, nur noch auf die Kilometerleistung oder Intensität zu schauen. 

  1. TRIATHLON IST NICHT NUR SCHWIMMEN, RADFAHREN UND LAUFEN

Wir sind manchmal selbst überrascht, wie schnell es geht, dass man nur noch seine Bahnen im Schwimmbad zieht, Kilometer auf dem Rad absolviert und läuft. Auch wir müssen uns regelmäßig in Erinnerung rufen, wie bedeutungsvoll ein ergänzendes Trainingsprogramm ist, das Krafteinheiten, Mobilitätsübungen und Koordinationstraining berücksichtig. 

Wann war das letzte Mal, dass du ein Lauf-ABC am Anfang deines Lauftrainings absolviert hast? Welche Technikübungen kennst du für das Schwimmtraining? Absolvierst du sie tatsächlich immer, wenn sie im Plan stehen? Ergänzt du dein Programm regelmäßig mit Übungen, die deine Flexibilität und Mobilität erhöhen?

Wir haben auch auf nicht alle Fragen eine Antwort gehabt. Aber uns wurde so recht schnell klar, wo es noch Potential für Entwicklung und Erweiterung gibt. 

  1. ÜBERTREIBE NICHT

Obwohl das Frühjahr nur so dazu einlädt, in die Vollen zu gehen, gilt es, ruhig zu bleiben. Es spricht nichts dagegen, hin und wieder einfach nach dem eigenen Gefühl zu handeln. Wer aber regelmäßig über seine Grenzen hinaus geht, erhöht das Verletzungsrisiko, verringert die Regenerationsfähigkeit und nicht selten wird man infektanfälliger. Also zügele dich genauso regelmäßig wie du dich motivierst. 

  1. ACHTE AUF DICH UND DEINE GESUNDHEIT

Gerade wechselhaftes Aprilwetter kann für ungewünschte Erkältungswellen sorgen. Schütze dein Immunsystem mit ausreichend regenerativen Tagen und viel Schlaf. Unterstütze es durch alternatives, entspannendes Training und eine gesunde Ernährung. Wenn dich dennoch ein Infekt im Triathlon Training ausbremst, achte auf eine ausreichend lange Ruhephase. Nur so kannst du einem Rückfall vorbeugen und deiner Saisonplanung weiter gezielt nachgehen. 

  1. FÜHRE EIN TRAININGSTAGEBUCH

Ein Trainingstagebuch ermöglicht dir nicht nur innerhalb der Saison zurückzublicken, Fehler zu erkennen und dein Training zu optimieren. Es kann dich zudem motivieren und immer wieder zurück in die Realität holen. Trainingstagebücher können zudem Aufschluss über deine Leistungsfähigkeit geben oder dir sogar anzeigen, dass du mehr Ruhe benötigst oder sich ein Infekt anbahnt. 

Nebenbei erwähnt, wir haben eine Vorlage für dich: Trigirl Trainingstagebuch.

  1. BLEIBE FOKUSSIERT

Mit klaren Zielen vor Augen lässt es sich langfristig viel besser am Training festhalten. Übrigens müssen Ziele nicht immer etwas mit Wettkämpfen zu tun haben! Für manche von uns heißt es in diesem Jahr, die Form zu erhalten, an der Technik in einzelnen Disziplinen zu arbeiten, Umfänge und Intensitäten weiter zu steigern, Verletzungen auszukurieren oder einfach nur am Ball zu bleiben. 

Egal wie deine großen Ziele in dieser Saison aussehen, setze dir Zwischenziele. Diese kleinen Häppchen motivieren und du hast regelmäßig mit Erreichen deiner Teilziele etwas zum Feiern, bevor du den nächsten Schritt machst. Ein wunderbares Gefühl, das dir dann auch durch schwerere Trainingsmoment hindurch helfen wird. 

  1. LASSE DICH NICHT DEMOTIVIEREN

Es wird mit Sicherheit Momente geben, in denen du dich fragst, warum du das alles neben deinem restlichen Leben auf dich nimmst. Wir sind da ganz bei dir. Auch wir haben diese Momente. Motivationslöcher kennt jeder und niemand kommt an sie vorbei. Wichtig ist nur, dass du dranbleibst!

Erinnere dich an all die wunderbaren Momente in deinem Training und vielleicht sogar ersten Wettkämpfen. Außerdem steht eins für uns in jedem Fall fest. Nach dem Training geht es uns immer besser als davor! Eine kleine Motivationsspritze können auch unsere Trigirl Freizeitshirts sein. Manchmal kann man sich auch etwas gönnen, oder?

  1. TRAINIERE MIT ANDEREN TRIGIRLS

Zusammen macht das Training meist mehr Spaß. Gemeinsam lassen sich vor allem die langen und harten Einheiten viel einfacher absolvieren. Sicher findest auch du Trigirl Freundinnen, mit denen du nicht nur Erfahrungen austauschen, sondern gemeinsam trainieren kannst. 

Also dann: 

Swim. Bike. Run. Trigirl!
Bist du dabei?

Liebe Trigirl Freundin,

wir wissen nicht, wie deine Trainings Saison begonnen hat. Hoffen aber, dass du wie wir ebenso mit einem Lächeln hineingestartet bist. Wir von Trigirl melden uns jetzt endlich wieder zurück und möchten mit dir gemeinsam auf eine neue Triathlon Reise gehen!

Starte mit uns in die neue Triathlon Saison

Der Winter war reichlich kurz für uns. Denn wir haben die Köpfe zusammengesteckt, das Triathlon Jahr geplant, neue Designs und Produkte entwickelt, die dich in deiner Triathlon Saison begleiten und unterstützen werden. Werde mit uns zum Trigirl!