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Von Triathlon Einsteigern gern unterschätzt: Die längste Etappe
Die wichtigsten Tipps für’s Radfahren beim Triathlon

Radfahren beim TriathlonDie größte Sorge der meisten Triathlon-Einsteigerinnen vor dem ersten Wettkampf? Häufig hören wir: Das Schwimmen! Wer nicht aus dem Schwimmsport kommt, für den kann die Vorstellung, im kalten See oder Fluss zu schwimmen, ganz schön einschüchternd sein.

Andere macht das Laufen nervös (WIE in aller Welt soll ich nach dem Schwimmen UND Radfahren auch noch laufen?!)

Aber das Radfahren beim Triathlon? Darum scheinen sich die meisten wenig Gedanken zu machen.

Dabei verbringst du beim Triathlon den Großteil der Zeit auf dem Rad. Selbst wenn du schon dein ganzes Leben lang Rad fährst und dich dabei wohl fühlst, lohnt es sich, ein paar Minuten darüber nachzudenken, wie du das Beste aus deiner Rad-Etappe beim Triathlon machst.

1. Der Helm muss geschlossen sein und fest sitzen

Eine einfache Regel musst du beachten, sonst könntest du disqualifiziert werden, bevor du überhaupt losfährst: Dein Helm muss geschlossen sein und fest sitzen. Zwischen Verschlussriemen und Kinn darf gerade mal ein Fingerbreit Platz sein. Das wird auch schon beim Check-in geprüft.

Dein Helm muss geschlossen sein, bevor du beim Wechsel dein Rad vom Ständer nimmst, und so lange zu bleiben, bis du dein Rad wieder abgestellt hast.

2. Du kannst (wahrscheinlich) mit deinem normalen Fahrrad fahren

Viele Triathlon Einsteigerinnen fürchten, dass ihr Fahrrad nicht mithalten kann. Klar, mit einem Premium-Triathlonrad oder Rennrad bist du wahrscheinlich schneller.

Für den ersten Triathlon kannst du jedoch auch auf deinem Cityrad, einem Crossrad oder Mountainbike starten. Ja, es wurden sogar schon Leute auf Mieträdern beim Triathlon gesichtet!

Solange dein Fahrrad straßentauglich ist und zwei funktionierende Bremsen hat, ist es für den Wettkampf geeignet. Ganz wichtig ist zudem, dass die Lenkerenden geschlossen sind (manchmal lösen sich die Stopfen), sonst darfst du nicht starten.

Wir meinen: Ein guter Check-up bei den Profi-Schraubern um die Ecke kostet viel weniger als ein neues Rad. Klar werden Leute mit tollen Fahrrädern am Start sein. Ja, und sie könnten an dir vorbeiziehen wie der Blitz.

Aber wäre es nicht sinnvoll, dir erstmal sicher zu sein, ob die Sache mit dem Triathlon überhaupt dauerhaft etwas für dich ist, bevor du tausende Euro für ein schickes Rad ausgibst? Das Gute ist: Wenn du bisher auf einer schweren Möhre gefahren bist, dann fliegst du umso mehr, wenn du dann aufrüstest!

Übrigens: Ganz gleich auf welchem Rad du starten willst, wir empfehlen, sicherzustellen, dass die Sitzposition richtig eingestellt ist (mit Profi-Hilfe oder mit diesen Online-Tipps). Damit beugst du Verletzungen vor und schaffst die besten Voraussetzungen.

3. Triathlon-Hosen sind bequemer als Radhosen

Trigirl beginner triathletesTriathlon-Hosen sind für den Triathlon gemacht. Sie haben ein schönes, dünnes, schnell trocknendes Sitzpolster, was wiederum bedeutet, dass sie weniger scheuern und sich kein überflüssiger Stoff zusammenballt. In den Triathlon-Hosen und Triathlon-Anzügen von Trigirl sind erstklassige Polster eingenäht, die speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten sind und extra bequem auf dem Fahrrad sind.

Daneben ist auch der verlockende, große, weiche Gel-Sattel nicht wirklich toll. Der perfekte Sattel sollte breit genug sein, um deine Sitzknochen zu stützen – ein guter Grund, dich nach einem Sattel für Frauen umzusehen. Bei breiteren Satteln jedoch kommt es viel schneller zum Wundscheuern und das Gel schiebt sich gern an Stellen zusammen, wo du es nicht brauchst.

4. Richtig in die Pedale treten

Der nächste Punkt gilt für alle Radfahrer, nicht nur für Triathlon Einsteigerinnen!

Die meisten Leute setzen sich einfach aufs Fahrrad und treten los, ohne sich über die Tritt-Technik oder die Trittfrequenz Gedanken zu machen.

Die Trittfrequenz – wie schnell du in die Pedale trittst – sollte schneller sein, als du wahrscheinlich denkst: Als Faustregel werden zwischen 80 und 105 UPM (Umdrehungen pro Minute) auf flacher Strecke empfohlen. In Studien wurde nachgewiesen, das bei 90 UPM die Beine meist weniger müde werden. Die Frequenz ist daher, um nach dem Fahrradfahren noch leicht zu laufen.

Und wie misst man nun diese UPM? Entweder, indem du mitzählst, wie oft dein Bein in 15 Sekunden auf 6 Uhr, also ausgestreckt, ist, und das Ganze mal 4 multiplizierst. Oder indem du dir einen Radcomputer anlegst, der die Trittfrequenz oder Kadenz misst. Um ein Gefühl für die Trittfrequenz zu bekommen, kannst du es auch auf einem Spinning-Fahrrad ausprobieren und an der Anzeige ablesen.

Was die Tritt-Technik angeht: Wenn man dir gesagt hat, du sollst an der Zugphase, dem nach-oben-Ziehen, arbeiten, vergiss das wieder. Die meiste Kraft kommt daraus, die Krafteinwirkung auf der 3-Uhr-Position zu maximieren. Mit starken Core- und Pomuskeln geht das am besten. In diesem Artikel bei Cycling Weekly findest du mehr zum Thema Trittechnik optimieren. .

5. Windschattenfahren – Kenne die Regeln

Cycling beginner triathletesBei den meisten Triathlon-Veranstaltungen ist Windschattenfahren verboten.

Was das ist? Einfach gesagt, heisst Windschattenfahren, ganz eng hinter einem anderen Fahrradfahrer zu fahren, und von seinem Windschatten zu profitieren und damit weniger Energie zu verbrauchen. Auch wenn das nach einer tollen Art klingt, Energie für die Lauf-Etappe zu sparen, ist es meistens verboten, und wenn du dabei erwischt wirst, bekommst du eine Zeitstrafe.

Um Windschattenfahren zu vermeiden, musst du wenigsten 10 Meter hinter anderen Radfahrern bleiben, außer wenn du überholst. Überholen solltest du übrigens immer links, wie im normalen Straßenverkehr. Und wenn du selbst überholt wirst, musst du dich sofort um den Windschatten-Abstand kümmern.

Eine einfache visuelle Darstellung des Windschattenfahrens findest du bei Triathlon-Tipps.

Genug gelesen, höchste Zeit für’s Training! Viel Spaß beim Radfahren, Schwimmen und Laufen – Wir sehen uns im Ziel! 

Ganz entspannt durch's Wasser ziehen (c) MediterraSwimming
Ganz entspannt durch’s Wasser ziehen (c) MediterraSwimming

“Das will ich auch können” habe ich gedacht, als ich vor ein paar Jahren das erste Mal auf Youtube über Total Immersion gestolpert bin. Da glitten Menschen elegant und scheinbar mühelos durch’s Wasser, harmonisch, rhythmisch und friedlich. Mit dem kraftraubenden Abkämpfen, das ich aus dem Schwimmbad kannte, hatte das hier gar nichts zu tun.

Triathlon NeoprenanzugAbgesehen von einem neuen Fahrrad ist der Neoprenanzug wohl die größte Investition, die du für den Triathlon tätigen wirst.

Ein Neoprenanzug von einer guten Triathlon-Marke kostet ab 200 EUR, für Topmodelle kannst du leicht über 700 EUR ausgeben. Es lohnt sich also, genau zu wissen, was du da kaufst, wie der Anzug sitzen sollte – und warum du überhaupt einen “Neo” brauchst.

Brauche ich überhaupt einen Neoprenanzug beim Triathlon?

Wenn dein erster Triathlon im Schwimmbad stattfindet oder es sehr warm ist, brauchst du natürlich keinen Neo.

Aber selbst wenn die Wassertemperatur um die 20 Grad liegt, kann ein Neoprenanzug wirklich vorteilhaft sein. Hier sind fünf gute Gründe, warum du für einen Triathlon mit Freiwasserschwimmen einen Neoprenanzug brauchst:

  1. Wärme – Neoprenanzüge schließen eine kleine Menge Wasser zwischen dem Anzug und deinem Körper ein. Die besondere Beschaffenheit des Materials (Luftbläschen, High-Tech Beschichtung etc.) sorgt dafür, dass sich das Wasser schnell erwärmt, so dass du länger in kaltem Wasser schwimmen kannst als es dir sonst bequem möglich wäre.
  2. Auftrieb – Ein Neoprenanzug gibt Auftrieb. Das ist gut für die Sicherheit und für deine Wasserlage. Sicherheitstechnisch lässt dich der Neoprenanzug im Wasser treiben. Natürlich sollte der Neo nicht als Ersatz für gutes, solides Training angesehen werden, aber er hilft dir, im offenen Gewässer selbstsicherer zu schwimmen. Ein Neoprenanzug hebt dich an den richtigen Stellen an und verbessert deine Wasserlage, z.B. wenn du sonst die Beine hängen lässt.
  3. Energieeffizienz – Triathlon Neoprenanzüge helfen dir dank ihrer hydrodynamischen Eigenschaften (wie aerodynamisch, nur im Wasser!), besser zu gleiten und so Energie zu sparen. Und wir können jede Hilfe brauchen, wenn noch Radfahren und Laufen vor uns liegt!
  4. Geschwindigkeit – Die meisten Triathlon Neoprenanzüge sind mit einer hydrophoben (wasserabweisenden) Beschichtung versehen. Damit kannst du dich schneller durch das Wasser bewegen. In Kombination mit der verbesserten Wasserlage dank Auftrieb verschafft dir das ganz schnell eine bessere Schwimmzeit.
  5. Veranstalter-Regeln – Je nach Wassertemperatur kann der Veranstalter Neopren für die Schwimmetappe beim Triathlon vorschreiben. Am besten informierst du dich direkt beim Veranstalter. Für Jugendliche sind Neoprenanzüge bei bestimmten Temperaturen generell vorgeschrieben.

Du brauchst also einen Triathlon Neoprenanzug. Worauf solltest du achten?

Triathlon Neoprenanzug kaufenDas wichtigste Kriterium für deinen Neoprenazug ist, dass er gut passt. Tatsächlich sollte er “wie angegossen” sitzen.

Denn egal wie viel Auftrieb dir dein Neo gibt oder wie warm er dich hält, wenn der Anzug nicht richtig passt, kannst du darin nicht vernünftig schwimmen.

Bitte ziehe keinen Surfanzug beim Triathlon an. Neoprenanzüge für das Surfen sind anders gearbeitet, haben andere Eigenschaften und liefern dir nicht die oben beschriebenen Vorteile. Vielleicht halten sie dich wärmer, aber sie sind nicht für’s Schwimmen gemacht, bremsen dich wahrscheinlich eher aus und schränken deine Bewegungsfreiheit beim Kraulen ein.

Ein gut sitzender Neoprenanzug sollte sich wie eine zweite Haut anfühlen. Er sollte eng anliegen (sehr eng!), ohne dich einzuschnüren und ohne Falten zu werfen. Wenn du einen Neoprenanzug zum ersten Mal anprobierst, musst du etwas Zeit und Geduld mitbringen. Am besten lässt du die Socken an oder ziehst Plastiktüten über die Füße, um den Anzug über die Füße zu bekommen. Fang an den Knöcheln an und ziehe den Anzug Stückchen für Stückchen hoch wie eine Strumpfhose. Ziehe die Beine so weit hoch, bis der Schritt so weit oben sitzt wie irgend möglich, dann wiederhole dasselbe mit den Ärmeln. An den Achseln sollte kein Material überstehen.

Ein Tipp, um Risse oder andere Schäden durch Fingernägel zu vermeiden: Handschuhe tragen! Leichte Baumwollhandschuhe oder auch Einweg-Gummihandschuhe funktionieren hervorragend. Und ziehe deinen Neoprenanzug immer in trockenem Zustand an – das ist VIEL einfacher!

Wenn du nach der richtigen Passform suchst, gibt es noch weitere Punkte zu bedenken: Gibt es eine spezielle Version für Frauen? Diese sind natürlich auf den weiblichen Körper zugeschnitten. Allerdings produzieren viele Hersteller keine Neoprenanzüge für Frauen in großen Größen. Manchmal kann es sich auch lohnen, etwas mehr zu investieren, da höherwertige Neoprenanzüge an bestimmten Stellen flexibler sind, was die Passform verbessert.

Wie fühlt sich der Neoprenanzug am Hals an? Wenn er dir beim Atmen die Luft abdrückt, ist er zu eng. Wenn der Ausschnitt allerdings zu tief sitzt, kann zu viel Wasser eindringen und den Widerstand erhöhen.

Liegt der Anzug an Handgelenken und Knöcheln eng an? Wo genau das Bündchen endet ist nicht so wichtig, dass es eng anliegt schon, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

Ein weiteres Kriterium für die Wahl des richtigen Triathlon Neoprenanzugs ist die Dicke des Neoprens in mm. Je dicker das Material, desto mehr Auftrieb, aber auch desto unflexibler. Im Triathlon ist maximal eine Materialdicke von 5 mm erlaubt. Die meisten Hersteller verwenden diesen Wert am Körper, wo der Auftrieb am wichtigsten ist. Andere Bereiche wie Rücken, Schultern und Arme sind normalerweise zwischen 1,5 und 3 mm dick, was dir mehr Beweglichkeit gibt. Jede Marke schneidet ihre Neoprenanzüge ein wenig anders zu, es kann also sein, dass du ein paar verschiedene Modelle anprobieren musst, um zu wissen, was sich für dich bequem anfühlt.

Eine weitere Option: Langarm versus Ärmellos. Die zwei Vorteile eines ärmellosen Neoprenanzugs: Du kannst ihn leichter ausziehen und er ist bequemer in wärmerem Wasser, aber er ist nicht so warm und gibt nicht so viel Auftrieb. Sofern du nicht das Budget für beide Varianten hast (oder planst, nur in warmem Wasser zu schwimmen), empfehlen wir von Trigirl einen langärmligen Neoprenanzug.

Weitere Merkmale, die sich von Marke zu Marke unterscheiden: Art der Beschichtung, Struktur an den Unterarmen (um das Wasser besser zu “greifen”), unterschiedliche Materialien, die das An- und Ausziehen erleichtern, und die Art der Reissverschlüsse. Jedes Unternehmen ist natürlich überzeugt, dass es die beste Kombination dieser Details anbietet. Nimm dir etwas Zeit, um Kundenbewertungen zu lesen, höre dich bei erfahrenen Triathleten um und finde heraus, was dir wichtig ist. Wenn ein großer, dürrer Typ, dem immer die Beine im Wasser hängen, dir erzählt, dass sein Neoprenanzug toll ist, weil er so viel Auftrieb gibt, du aber eine kurvige Frau mit toller Wasserlage ist, dann solltest du ihn nicht unbedingt zum Vorbild nehmen.

Muss ich für meinen ersten Triathlon wirklich eine Neoprenanzug kaufen?

Musst du natürlich nicht. All das oben gesagte gilt natürlich auch für geliehene Anzüge. Hier könntest du fündig werden:

  • Triathlon-Vereine: Manche Vereine verleihen an ihre Mitglieder auch Neoprenanzüge. Zumindest gibt es hier häufig Sportler-Kolleginnen, die mit einem gebrauchten Anzug aushelfen können, mit etwas Glück auch passend für deine Größe und Figur. 
  • Triathlon-Shops: Einige spezialisierte Sport-Shops verleihen auch Neoprenanzüge, häufig wochenweise, so dass du zumindest vor dem Wettkampf probeschwimmen kannst. Die Kosten für die Miete und Reinigung sind allerdings relativ hoch, so dass es fast schon lohnen kann, ein günstiges Einsteigermodell zu kaufen.
  • Veranstaltungs-Stände: Bei größeren Triathlon-Veranstaltungen gibt es gelegentlich einen Hersteller-Stand, an dem Neoprenanzüge verliehen werden. Das ist allerdings nur etwas für starke Nerven, wenn du es drauf ankommen lassen willst, am Vortag des Wettbewerbs ein passendes Modell zu finden.

Und noch ein Tipp:

  • Günstige Einsteigermodelle: gibt’s manchmal auch für deutlich weniger als 200 EUR im Internet. Mit ein bisschen Glück und genug Vorlaufzeit findest du den richtigen für dich. 

Wenn du es ernst meinst und öfter Triathlon machen willst, dann lohnt sich die Investition in deinen eigenen Neoprenanzug. Und der sollte perfekt für dich sein. Wenn du dann ganz bequem (und vielleicht sogar leicht!) durchs Wasser ziehst, wirst du froh sein, dass du dich auf die Suche gemacht hast!

Trigirl – Wir sehen uns im Ziel!

Was trage ich drunter? Tipps zu Sport-BHs für Triathletinnen

Sport-BH beim Triathlon

Ein guter Sport-BH ist für Triathletinnen genauso wesentlich wie ein gutes Paar Laufschuhe oder ein Fahrrad. Umso wichtiger, sicher zu gehen, dass dein Sport-BH gut sitzt und den Halt bietet, den das empfindliche Brustgewebe benötigt.

Beim Triathlon geht es vom Schwimmen direkt auf’s Fahrrad (beim Wechsel ist keine Zeit zum Umziehen!). Deshalb muss ein Sport-BH für den Triathlon in jeder Disziplin problemlos mitmachen.

Was für ein Sport-BH eignet sich für den Triathlon?

Bei kleineren Körbchengrößen (A, B) reicht im Triathlon normalerweise ein eng anliegendes Bustier vollkommen aus, selbst beim Laufen. Für Frauen mit größeren Brüsten ist ein Modell mit getrennten Cups empfehlenswert. Da solche getrennten Cups normalerweise mehrere Lagen Stoff erfordern, trocknen diese nicht ganz so schnell. Ein guter Sport-BH gleicht das aber durch das Material weitgehend aus.

Für Triathlon-Wettkämpfe empfehlen wir Frauen mit größeren Körbchen den Anita Active Dynamix Star Sport-BH: Er ist aus dünnem, super-schnell trocknendem Material mit Netz-Rücken und bietet sehr guten Halt.

Was ist noch wichtig beim Sport-BH für den Triathlon?

Trigirl Triathlon Sport-BHDas Material sollte atmungsaktiv sein und für eine gute Feuchtigkeitsregulation sorgen. Außerdem ist es wichtig, dass ein Sport-BH nicht scheuert. Achte auf weiche, stützende Materialien und flache Nähte, vor allem im Bereich der Cups. Der Anita Active Dynamix Star Sport-BH bietet z.B. ein sehr weiches High-Tech-Material mit ergonomischen Entlastungsträgern und extrem flachen Nähten.

Vermeiden solltest du Sport-BHs, die rund um die Brust stark gepolstert sind, da dies das schnelle Trocknen erschwert und die Atmungsaktivität vermindert. Achte auf breite Träger, die den Druck gleichmäßig auf die Schultern verteilen. Leicht gepolsterte BH-Träger machen den Sport-BH deutlich bequemer.

Wie sollte ein Sport-BH sitzen?

Ein Sport-BH sollte sich fester anfühlen als ein normaler BH. Gleich, ob es sich um einen Kompressions-BH oder einen Sport-BH mit getrennten Körbchen handelt: Das feste Gefühl sollte von der Dehnbarkeit des Materials kommen, nicht etwa daher, dass der BH zu eng ist. Ein gutes Material, das fest und gleichzeitig dehnbar ist, erlaubt dir, dich zu bewegen und zu atmen, während alles bequem an seinem Platz gehalten wird.

Das Unterbrustband das Sport-BHs sollte rundherum auf einer Höhe verlaufen. Wenn der hintere Teil hochrutscht, ist der BH entweder zu groß oder die Träger sind zu kurz. Bei BHs mit getrennten Körbchen sollte das Mittelteil auf dem Brustbein aufliegen.

Wenn der Sport-BH aus deinen zwei Brüsten vier macht (d.h. wenn oben oder an der Seite Haut herausgedrückt wird), dann solltest du eine Körbchengröße größer wählen.

Wie pflege ich einen Sport-BH?

Trigirl Sport-BH Rückenansicht Olympus TrisuitDamit die Elastizität deines Sport-BHs lange erhalten bleibt, solltest du ihn bei niedrigen Temperaturen waschen und nicht schleudern. Hohe Temperaturen zerstören das elastische Gewebe, was die Stützeigenschaften des BHs beeinträchtigen und dazu führen kann, dass das Material auf der Haut scheuert.

Selbst mit der besten Pflege müssen Sport-BHs regelmäßig ersetzt werden. Wie oft, das hängt von der Nutzungsintensität ab. Experten empfehlen jedoch, den Sport-BH so oft zu ersetzen wie deine Laufschuhe (alle 500 bis 800 km).

Das Brustgewebe hat keine Muskeln – wenn es einmal ausgeleiert ist, bildet es sich nicht zurück. Ein guter Sport-BH schützt dich. Es lohnt sich, in dieses wesentliche Teil deiner Triathlon-Ausrüstung etwas Zeit zu investieren. 

Hier kannst du die von uns empfohlenen Sport-BH’s kaufen: Trigirl Online Shop

Welche Triathlon-Ausrüstung brauche ich wirklich als Einsteiger?

Triathlon kann ganz schön ins Geld gehen. Schau in eine beliebige Triathlon-Zeitschrift und du kannst schnell den Eindruck bekommen, ohne ein 3.000 Euro-Rad, einen Neoprenanzug für 400 Euro und eine ganze Menge anderer teurer Ausrüstungsteile könntest du unmöglich bei einem Triathlon mitmachen.

Die beruhigende Wahrheit: Du kannst durchaus bei Triathlons starten, ohne dafür ein Vermögen auszugeben. Hier ist unsere Top-Ten-Liste mit der Triathlon-Ausrüstung, die du als Einsteiger wirklich brauchst.

1. Triathlonanzug

Triathlon-Ausrüstung Triathlon EinteilerDamit du dich beim Triathlon das ganze Rennen über wohl fühlst, ist eins der wichtigsten Teile deiner Triathlon-Ausrüstung ein guter Triathlonanzug.

Triathlonkleidung ist aus einem speziellen Stoff gemacht, der schnell trocknet. Das verringert die Gefahr, dass du dich wund scheuerst oder auskühlst. Triathlon-Shorts haben ein eingenähtes Sitzpolster, das dich auf dem Fahrrad schützt, aber beim Laufen nicht aufträgt.

Ob Einteiler oder Zweiteiler ist Geschmackssache – die Hauptsache ist ein gut sitzender Triathlonanzug (… wir sind hier schließlich bei Trigirl)!

2. Gut sitzende Schwimmbrille

Eine Schwimmbrille ist bestimmt nicht das teuerste Teil deiner Ausrüstung, aber mit Sicherheit ein wichtiges. Mit einer Schwimmbrille, die leckt und voll Wasser läuft, kann der schönste Schwimmstart schnell zum Albtraum werden.

Wenn möglich, probiere die Schwimmbrille vor dem Kauf im Laden an. Richtig sitzt sie, wenn sie auch ohne das Gummiband an Ort und Stelle im Gesicht bleibt. Achte auch darauf, dass dich Kleinigkeiten nicht stören, z.B. wenn deine Wimpern an die Linse stoßen oder die Nasenpartie unbequem ist.

3. Neoprenanzug

Top 10 Triathlon-Ausrüstung: NeoprenanzugWenn du in Deutschland, Österreich oder der Schweiz im offenen Gewässer schwimmst, ist meistens ein Neoprenanzug sehr zu empfehlen. Je nach Wassertemperatur kann es auch sein, dass der Veranstalter einen Neoprenanzug vorschreibt.

Es gibt spezialisierte Sportfachgeschäfte, wo du Neoprenanzüge für eine Woche oder länger ausleihen kannst. Manche Triathlon-Vereine verleihen auch Neoprenanzüge an ihre Mitglieder.

Und schließlich findest du gelegentlich auch im Internet ein günstiges Einsteigermodell. Achte nur darauf, dass der Neoprenanzug für Triathlon geeignet ist – Modelle für Taucher oder Surfer sind das meist nicht.

4. Fahrrad

Bei manchen Triathlon-Wettkämpfen kannst du Fahrräder bestaunen, die fast so viel kosten wie ein Mittelklassewagen. Musst du nun also auf’s Auto verzichten, um dir vor deinem ersten Rennen ein geeignetes Fahrrad leisten zu können? Natürlich nicht.

Klar brauchst du ein Fahrrad. Aber es ist vollkommen in Ordnung, mit dem Mountain Bike oder dem Touring-Rad zu starten, das du bereits hast. Solange dein Fahrrad mehr als einen Gang hat und die Sicherheitskontrolle übersteht, ist es für den Triathlon zugelassen. (Dazu gehört auch, dass die Lenkerenden mit Stopfen verschlossen sind!)

Wenn du dann erstmal dem Triathlon verfallen bist, könnte es allerdings durchaus sein, dass du auf ein neues schickes Bike sparst!

5. Fahrradhelm 

Dass Fahren mit Helm sicherer ist, weisst du. Beim Triathlon musst du sogar einen tragen, denn die Deutsche Triathlon Union schreibt das Tragen eines Fahrradhelms während des Rennens vor.

Beim Helmkauf kannst du deinen gesunden Menschenverstand walten lassen: Der Helm sollte leicht sein und bequem sitzen. Aber solange er das Sicherheitssiegel hat (achte auf den entsprechenden Aufkleber), brauchst du hierfür wirklich nicht viel Geld auszugeben.

6. Ein gut sitzender Sport-BH, der Halt gibt und schnell trocknet

Top 10 Triathlon-Ausrüstung: Sport-BHFür Frauen mit kleineren Brüsten reicht beim Triathlon meist ein fest sitzendes Bustier aus schnell trocknendem Funktionsmaterial aus. Das wird schon beim Schwimmen unter dem Triathlonanzug getragen.

Frauen mit Brüsten in C-Körbchen und größer sollten einen richtigen Sport-BH tragen. Wir empfehlen den Air-Control Sport-BH von Anita. Er bietet festen Halt ohne Nähte an den Cups und ist aus einem schnell trocknenden, super-dünnen Netzmaterial gemacht.

7. Gute Laufschuhe

“Gute Laufschuhe” muss nicht unbedingt “teure Laufschuhe” heissen. Hier lohnt sich wirklich die Beratung in einem spezialisierten Laufgeschäft. In einem guten Fachgeschäft wird man deine Füße und die Fußstellung analysieren und beobachten, wie du in den neuen Schuhen läufst, um sicherzugehen, dass du das richtige Schuhmodell für deinen Laufstil bekommst.

Wenn es sehr teuer wird, kannst du ruhig nachfragen, ob es nicht ein ähnliches Modell zu einem geringeren Preis gibt. Häufig bieten die Hersteller ein preisgünstigeres Modell mit ähnlicher Ausstattung an.

Aber bitte mach keine Kompromisse! Was du an den Füßen trägst, muss komfortabel sein. Gute Schuhe helfen dir, Verletzungen zu vermeiden, und länger und besser zu laufen.

8. Trainingsplan

Du brauchst einen Plan, sonst ist es kein Training, sondern nur “Sport machen”. Zum Glück gibt es viele Trainingspläne kostenlos oder für wenig Geld. Mit unserem Wegweiser Wie finde ich einen Trainingsplan findest du bestimmt den richtigen Trainingsplan für dich. 

9. Startnummernband

Top 10 Triathlon-Ausrüstung: StartnummernbandDieses kleine Teil ist für den Wettkampftag enorm wichtig! Ein Startnummernband ist einfach ein elastischer Gürtel mit Clips, an denen du deine Startnummer befestigen kannst. Damit kannst du deine Startnummer vom Rücken (beim Radfahren) nach vorne drehen, ohne mit Sicherheitsnadeln fummeln zu müssen.

Das Startnummernband von Trigirl hat zudem eine superflache Schnalle, so dass du es sogar schon unter dem Neoprenanzug tragen kannst. 

10. Anmeldung zum Rennen

Das wichtigste, was du für einen Triathlon brauchst, ist die Anmeldung zum Wettkampf! Auch Anmeldegebühren können ganz schön ins Geld gehen. Es lohnt sich durchaus zu vergleichen.

Kleinere lokale Wettkämpfe kosten oft weniger und bieten eine entspannte, freundliche Atmosphäre, was für Einsteiger natürlich besonders willkommen ist. Zur Orientierung schau doch mal in unserer Liste mit den Besten Triathlons für Frauen. Bestimmt ist auch einer für dich dabei!

Natürlich gibt es noch einen Haufen anderer Dinge, die beim Triathlon nützlich sein können, aber viele davon sind optional. Fang mit den hier aufgeführten zehn wichtigsten Dingen an. Sobald du weisst, dass dir Triathlon gefällt (wir wissen, das wird es!), kannst du nach und nach deine Triathlon-Ausrüstung ausbauen und die optionalen Extras anschaffen.

Eine Sache allerdings haben wir hier noch nicht erwähnt, die jedes Rennen verschönern wird. Sie kostet noch nicht mal etwas:

Dein Lachen, natürlich!

Wir sehen uns im Ziel!

Der erste Triathlon: Was muss ich beachten?

Trigirl Triathlon Wegweiser für Anfänger

OK, der Entschluss ist gefasst: Du willst also Deinen ersten Triathlon wagen. Und jetzt kommen die Fragen: Was muss ich wissen als Triathlon-Anfänger? Wo melde ich mich an? Wie viel muss ich trainieren, und vor allem: Schaffe ich es überhaupt?

Die gute Nachricht: Du musst kein Super-Athlet sein, um einen Triathlon zu bestreiten. Und Du bist nicht allein: Fast alle Triathlon-Einsteiger stellen sich die gleichen Fragen. Und ja, Du schaffst das!

Hier sind unsere Tipps für Deinen ersten Triathlon:

Was ist die beste Distanz für Triathlon-Anfänger?

Ein Triathlon-Wettkampf besteht aus Schwimmen, Radfahren, Laufen. Die meisten Leute kennen Triathlon von den berühmten Ironman-Wettkämpfen mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und obendrauf einem Marathon mit 42 km Laufen – alles hintereinander!

Aber keine Panik. Es gibt haufenweise Wettbewerbe mit kürzeren Strecken. Die Olympische Distanz z.B. besteht aus 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Klingt schon machbarer, oder? Und zum Probieren und für Anfänger und Hobbysportler gibt es eine Reihe von Volks- oder Sprintdistanzen mit Strecken um die 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen, kurzum: Es gibt für jeden die richtige Triathlon-Distanz!

Die meisten Triathlon-Anfänger starten mit einer Sprintdistanz, manchmal auch Volkstriathlon genannt. Eine gute Möglichkeit, den Sport auszuprobieren und ein tolles Erfolgserlebnis zu haben. Der erste Triathlon sollte eine Herausforderung sein, aber eben auch machbar – es gibt nichts Besseres für die Motivation, als freudestrahlend durch’s Ziel zu kommen! Wenn Du den ersten Triathlon geschafft hast, kannst Du überlegen, ob Du weitere Strecken in Angriff nehmen oder schneller werden willst.

Wie finde ich einen Triathlon?

Triathlons gibt es in den Sommermonaten in fast jedem Ort. Auf der Seite der Deutschen Triathlon-Union finden sich alle offiziellen Triathlons. Allerdings sind hier nicht alle Volkstriathlons und Sprintdistanzen verzeichnet.

Bei triathlontermine.net und bei triathlon.de kannst Du direkt nach Sprintdistanzen suchen. Bei tri-mag.de findest Du Termine auch nach Serien und Meisterschaften sortiert. Zu viel Auswahl? Dann schau doch mal auf unsere Liste Die besten Triathlons für Frauen – hier ist bestimmt auch der Richtige für Dich dabei!

Alternativ kannst Du auch einem Triathlon-Club beitreten, und dann dort mitmachen, wo Deine Vereinskolleginnen starten. Die meisten Triathlon-Clubs bieten mehrere Trainingstermine pro Woche. Eine tolle Möglichkeit, motiviert zu bleiben und Dich sportlich zu entwickeln. Und ob Du’s glaubst oder nicht: Die meisten Triathleten trainieren nicht nur hart, sondern sind eine ziemlich lustige Truppe.

Wie ist das mit dem Training als Triathlon-Anfänger?

Ein Triathlon-Club oder eine kleine Gruppe mit Personal Coach ist natürlich super, um gemeinsam fit zu werden und Trainingsprinzipien kennen zu lernen.

Wenn Du es allein versuchen willst, gibt es eine Reihe von Trainingsplänen und Büchern, die Dir weiterhelfen können. Unter Wie finde ich einen Triathlon-Trainingsplan? haben wir einige Tipps dazu für Dich zusammen gefasst.

Triathlon ist etwas mehr als Schwimmen, Radfahren, Laufen

Wegweiser für Triathlon Anfänger - Schwimmen

Ein Thema, das viele Trainingspläne leider aussparen, ist das gezielte Training der Wechsel: Vom Schwimmen zum Rad, vom Rad zum Laufen. Tatsächlich sind das ziemlich kritische Momente, in denen Du eine Menge Zeit verlieren kannst. In all der Hektik vergisst man auch gern etwas.

Und ich kann Dir gar nicht sagen, wie peinlich es ist, sich mit dem Radhelm auf dem Kopf auf der Laufstrecke wieder zu finden. Oder wie nervig, wenn auf dem Rad der Magen anfängt zu knurren und Du feststellst, dass die Verpflegung noch in der Wechselzone liegt. Alles schon vorgekommen!

Unsere Empfehlung: Auch die Wechsel üben! Ein guter Start, um nichts zu vergessen, ist unsere Triathlon-Checkliste.

Und was für Ausrüstung brauche ich als Triathlon-Anfänger?

Seien wir ehrlich: Triathlon kann ganz schön teuer werden. Das eine sind die Startgebühren und Anreisekosten, aber man braucht auch eine ganze Menge an Ausrüstung.

Wenn Dir nicht gerade das Geld in der Tasche brennt, empfehlen wir, Dich nach und nach auszurüsten. Es gibt ein paar Basics, die Du auf jeden Fall brauchst (Schwimmbrille, Rad und Helm, Laufschuhe), aber Du musst nicht gleich über Bord gehen mit den Kosten.

Unsere Empfehlung: Melde Dich für einen Wettbewerb an, wo Triathlon-Anfänger willkommen sind, geh mit der Minimal-Ausstattung an den Start und belohne Dich dann mit etwas Neuem, z.B. einem Triathlon-Top oder Zweiteiler (wir empfehlen natürlich die von Trigirl!), einem Neoprenanzug oder guten Radschuhen. Eine ausführlichere Beschreibung zur Ausrüstung findest Du unter: Triathlon-Anzug & Co. 

Die goldene Regel für jeden Triathlon Wettkampf

Und noch ein Tipp, den wir aus leidiger Erfahrung gern weitergeben: Nichts Neues am Wettkampftag! Das heisst, Du solltest alles, wirklich ALLES vorher ausprobieren. Was Du anziehst, was Du isst und trinkst und was Du sonst so mitnimmst.

Nichts ist blöder im Wettkampf als Socken oder neue Schuhe, die Blasen machen. Oder Sportriegel, von denen Dir übel wird. Oder festzustellen, dass die schicke neue Schwimmbrille leider undicht ist…

Also: Beim Triathlon ist gute Planung und Ausprobieren wirklich die halbe Miete!

Der große Tag

Wegweiser für Triathlon Anfänger

Ok, Du hast gut trainiert, Dein Equipment ausprobiert und gepackt, jetzt geht es langsam los.

Bevor Du an den Start gehst, solltest Du Dich unbedingt mit der Strecke vertraut machen. Es ist viel leichter, in die richtige Richtung zu schwimmen wenn Du weisst, wohin die Reise geht. Steigungen auf der Rad- oder Laufstrecke treffen Dich nicht so hart, wenn Du sie erwartest und darauf trainiert hast. Das richtige Tempo zu finden ist viel leichter, wenn Du weisst, wie viel Strecke noch vor Dir liegt.

Die meisten Veranstaltungs-Webseiten liefern einen ziemlich guten Überblick mit Beschreibungen, Übersichtskarten und Anleitungen. Manchmal gibt es vorher auch eine Wettkampfbesprechung, wo Du noch Fragen klären kannst.

Schwimmen

Der Schwimmstart ist für viele der beängstigendste Moment beim Triathlon. Vielleicht hast Du auch schon von Rempeleien beim Massenstart gehört.

Das Wichtigste: ruhig bleiben und auf den Atem konzentrieren. Wenn Du langsamer bist, vermeide es, in der ersten Reihe oder in der Mitte der Gruppe zu schwimmen. Halte Dich an den Rand und konzentriere Dich auf Deine Schwimmzüge und den Atem. Es ist sehr verlockend, am Anfang gleich los zu sprinten, aber denk dran: Du hast noch eine ganze Strecke vor Dir!

Radfahren

Nach einem gut geübten Wechsel bist Du auf dem Rad unterwegs. Und jetzt? Trink einen Schluck und orientiere Dich erstmal. Manchmal fühlt es sich etwas komisch an, nach dem Schwimmen loszutreten. Fang mit einem leichten Gang an und versuche, einen gleichmäßigen, runden Tritt zu finden.

Denk dran: Beim Triathlon geht es um die Kombination aus drei Sportarten. Schnell fahren ist zwar toll, aber lass noch etwas Kraft für’s Laufen übrig!

Laufen

Jetzt kommt langsam der Moment, auf den Du trainiert hast! Helm und Radschuhe hast Du hinter Dir gelassen, die Laufschuhe angezogen und bist auf der Strecke. Je nach Distanz musst Du Dich hier vielleicht auch noch etwas bremsen.

Hier zahlt sich jetzt das Kombitraining aus, bei dem Du erst Radfahren dann Laufen geübt hast. Dass sich Deine Beine und Füße am Anfang etwas komisch anfühlen, kennst Du schon. Aber Du weisst auch, dass Du bald in Deinen Tritt findest.

Jetzt heisst es nur noch: Geniess Dein Rennen, setz einen Fuß vor den anderen und sieh Dich über die Ziellinie laufen! Wenn alles zwickt und zwackt, ist es auch kein Beinbruch, ein paar Schritte zu gehen und dann wieder weiter zu laufen. Du bist schon so weit gekommen, Du schaffst das!

Wenn Du dann im Ziel angekommen bist, iss etwas, trink etwas und zieh Dir etwas Warmes an. Und dann kannst Du vom nächsten Ziel träumen und wie schnell Du dort ankommen wirst!

Wir sehen uns im Ziel! Viel Spaß!