IMG_3300Endlich mal richtig systematisch trainieren: Im April und Mai habe ich zum ersten Mal mit Triathlon Coach trainiert, um mich auf den Berlin Triathlon vorzubereiten. Wie es war und was es gebracht hat, das lest Ihr hier.

Soviel vorweg: Für meine ersten Triathlons habe ich immer mit einem vorgefertigten Trainingsplan trainiert. Nur habe ich nie einen davon wirklich komplett eingehalten. Was an meiner generellen Faulheit liegen mag oder daran, dass das Leben irgendwie immer dazwischen kam.

Dieses Jahr sollte das anders werden. Triathlon Coach Anke von mygoal.de hat mir einen persönlichen Trainingsplan zusammengestellt, der da ansetzte, wo ich tatsächlich stand. Und sie stand für Fragen und Anpassungen zur Verfügung, wenn mal doch etwas nicht so funktionierte.

Wie sich das Training mit Triathlon Coach verändert hat:


Systematischeres Training mit Coach

Statt immer die gleichen langen langsamen Einheiten zu absolvieren standen Technik, Sprints und Intervalle gemischt mit Ausdauereinheiten auf dem Plan. Das war so abwechslungsreich, dass ich mich leicht dran halten konnte.

Ein Triathlon Coach macht das Leben leichter

Beim Triathlon Training gibt es so viel zu beachten und zu planen, das kann ganz schön kompliziert werden. Wie angenehm, einfach auf den Plan zu schauen und zu sagen: Das muss ich diese Woche machen. Beim Tage vertauschen zu schauen, dass nach einer harten Einheit eine einfache kommt, war schon das Komplizierteste.

Schweinhund kaltes Wasser Triathlon TrainingEin Coach hilft, den Schweinehund zu überwinden

Ganz ehrlich: So manche Einheit wäre ausgefallen oder ich hätte sie nur mit halber Kraft absolviert, wenn das Wetter schlecht, das Wasser kalt oder der Tag anstrengend war. Schon allein zu wissen, dass da eine Trainerin ist, der ich was berichten will, hat mich motiviert, es durchzuziehen. Mit einem Coach, den man regelmäßig sieht, dürfte der Effekt noch stärker ausfallen.

Ein Coach hilft, den Trainingsplan dem Leben anzupassen

Das war wohl mein größter Fehler bisher: Ich habe immer versucht, mein Leben dem Trainingsplan anzupassen statt umgekehrt. Dabei musste ich ein paarmal pausieren wegen Erkältungen und einer mysteriösen Nasenbeinentzündung. Anke hat mir die richtigen Tipps gegeben, wie ich wieder in den Trainingsplan einsteigen kann.

Ein Coach macht selbstbewusst

So gut vorbereitet für einen Triathlon habe ich mich noch nie gefühlt. Ein bisschen Nervenflattern gehört natürlich dazu, aber die üblichen Selbstzweifel vor dem Start waren diesmal einfach weg.

Und das Ergebnis von zwei Monaten Triathlon Training mit Coach:

 

IMG_3308Ziel erreicht

Der Berlin Triathlon war toll. Ich wollte gut ins Ziel kommen und beim Sprint unter zwei Stunden bleiben. Das habe ich mit 1:51 locker geschafft.

Nach hinten raus noch Luft

Das beste war: Auf den letzten Laufkilometern hatte ich noch Luft, eine Mitläuferin einzuholen und ins Ziel mitzuziehen. Und für einen Zielsprint reichte die Puste auch noch.

Fit für die nächste Herausforderung

Und danach? War ich diesmal viel weniger fertig als sonst. Kein bisschen Muskelkater – und zwei Wochen später mit Spaß dabei beim Velothon.

Für mich heisst es jedenfalls: Triathlon Training – ab sofort nur noch mit Coach. 

Ob mit Coach oder ohne, wir wünschen dir viel Spaß beim Training und deinem nächsten Triathlon. Wir sehen uns im Ziel! 

 

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Irene

Irene läuft, schwimmt und fährt Fahrrad. Das Motto für 2018: Train smarter. Seit kurzem lässt sie sich dabei von einer Trainerin unterstützen. Im echten Leben macht Irene Marketing und lebt mit ihrem Mann und zwei Jungs in Berlin.

4 Comments

  1. Hört sich nach einem wirklich gelungenen Start in die Triathlon Saison an. Ich kann auch nur Positives über den Trainingsplan berichten und fühle mich immer wieder auf’s Neue dadurch motiviert und für die Wettkämpfe sehr gut vorbereitet. Auch dir weiterhin viel Spaß bei jedem einzelnen Triathlon.

  2. Hi Din! Das klingt super – viel Erfolg für die Saison!

  3. Hab vielen lieben Dank dafür, dass wir dich ein Stück im Training begleiten durften und das wunderbare Feedback!

  4. Pingback: Was Triathletinnen wollen - Interview mit Trigirl Irene | MyGoal

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